Tipps zum Tapezieren: Ran an die Rolle

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Unsicher, ob Art, Struktur, Muster und Farbe Ihrer gewählten Tapeten wirklich harmonieren? Hängen Sie Musterstücke mit Klebeband an die Wand und lassen Sie diese in verschiedenen Lichtsituationen auf sich wirken. (Tapeten „Happy Harlequin“, „Mountain Fri
Foto: Ferm Living

Wandgestaltung

Haben Sie Mut zum Tapetenwechsel! Mit diesen Tipps gelingt das Tapezieren spielend leicht!

Tipps zum Tapezieren: Tapetenarten

Papier

Der Klassiker besteht aus ein oder zwei Papierlagen. Daneben unterscheidet man leichte, mittlere und schwere Qualitäten, die im Gewicht von 90 bis 180 g/qm variieren. Es gilt: Je schwerer, desto hochwertiger die Qualität.

Vlies

Das Zellstoffmaterial ist strapazierfähig und leicht zu verarbeiten: Bei der Wandklebetechnik wird das Kleisterbett direkt auf den Untergrund gestrichen und der Tapete die Einweichzeit erspart.

Raufaser

Die körnige Struktur entsteht durch Holzfasern, die in die Papiermasse eingearbeitet und zwischen zwei Papierlagen gepresst sind. Vorteil: Sie kann trocken wieder abgezogen werden.

Strukturtapete

Ihre aufgeschäumte Oberfläche hat eine dreidimensionale, reliefartige Wirkung. Sie ist stabil, gut zu verarbeiten und kann mit Latex- oder Dispersionsfarben einfach überstrichen werden.

Textil

Natur- oder Kunstfasern werden auf ein Trägerpapier aufgebracht. So entsteht eine exklusive Tapete, die vergleichsweise teuer ist. Achtung, lange Einweichzeit von 15 bis 25 Minuten.

Vinyl

Als Trägermaterial, das vollflächig mit Kunststoff beschichtet ist, dient Papier oder Vlies. Dieser Überzug macht sie sehr robust – toll für Badezimmer . Außerdem lässt sich die Vinylschicht im Falle einer Renovierung leicht entfernen.

Tipps zum Tapezieren: So wird's leicht gemacht

1. Tapetenbedarf exakt ermitteln: Dabei hilft der Online-Rechner auf www.tapeten.de.

2. Beim Tapetenkauf auf gleiche Anfertigungsnummern achten: Farbabweichungen sind ärgerlich.

3. Hilfsmittel bereitlegen: Baumärkte verleihen Werkzeuge und Tapeziertische gegen geringe Gebühr.

4. Bahnen zuschneiden: Bei ungemusterten oder ansatzfreien Tapeten in der Länge 5 bis 10 Zentimeter zugeben, bei gemusterten den Rapport, also die Dekorübergänge beachten.

5. Kleister auftragen: Er sollte auf Tapetenmaterial (Papier/Vlies) und Untergrund abgestimmt sein.

6. Einweichen lassen: Für einen exakten Sitz sollte der Kleister bis zu zehn Minuten einziehen.

7. Ausloten und kleben: Für die erste Bahn mit Wasserwaage und Bleistift eine senkrechte Linie ziehen. Tipp: Vom Fenster weg arbeiten.

8. Blasen herausstreichen: Mit einer Bürste sofort Lufteinschlüsse zum Rand bewegen.

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