Tipps zum Streichen für den perfekten Wandanstrich

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Sie müssen nur ein paar clevere Tipps beachten und schon ist das Streichen ein Kinderspiel.
Foto: Fotolia - yellowj

Kleiner Malkurs

Mit diesen Tricks und Hilfsmitteln gelingt der perfekte Wandanstrich. Plus: eine kleine Pinsel-Warenkunde.

Tipps zum Streichen: Die richtige Technik

1.Qualität lohnt sich: Gute Pinsel haben dicht stehende, feste, flexible Borsten, die immer wieder in Form springen.

2. Bevor es ans Streichen geht, waschen Sie neue Pinsel kurz aus, um sie von Staub und losen Borsten zu befreien.

3. Damit nichts tropft, den Pinsel nur zu einem Drittel in die Farbe tauchen und ihn schräg wie einen Füller halten.

4. Walzen gibt es in diversen Breiten. Deshalb unbedingt den Montagebügel mit Griff auf die Rollengröße abstimmen.

5. Malerarbeiten an Decke und hohen Wänden erleichtert eine Teleskopstange für den Griff des Montagebügels.

6. Wenn es eng wird, etwa hinter Heizkörpern, und um Kleckse zu vermeiden, wählen Sie eine kleine, kurzflorige Walze.

Tipps zum Streichen: Das 1 x 1 der Anstriche

Farbe ist nicht gleich Farbe. Je nach Untergrund, Raum und gewünschtem Effekt bieten sich verschiedene Farbqualitäten an.

Dispersionsfarbe: Auf Wasserbasis hergestellt und der am häufigsten verwendete Anstrich. Lässt sich problemlos abtönen, mischen und wieder überstreichen.

Latexfarbe: Besonders strapazierfähig, wasserabweisend, scheuer- und abriebfest. Für stark beanspruchte Räume wie Küchen und Bäder. Feucht abwischbar, jedoch nicht mit Dispersionsfarbe überstreichbar.

Strukturfarbe/Effektputz: Enthält mineralische Bestandteile wie Quarzkörner oder Kügelchen, die der Oberfläche Struktur verleihen. Überdeckt kleine Unebenheiten in der Wand. Geeignet für glatte, saugfähige Untergründe wie Beton- und Putzwände, aber auch Trockenbau-, Gipskarton- und Holzwände.

Wandlack: Auf Lösungsmittelbasis hergestellt und in matter, seidenglänzender, glänzender und hochglänzender Qualität erhältlich. Eignet sich aufgrund seiner Scheuerbeständigkeit besonders für Küchen und Badezimmer. Wichtig: Nach dem Streichen auf gute Belüftung achten.

Welches Werzeug wofür?

Tipps zum Streichen: Flächenstreicher

In Breiten von 7 bis 14 Zentimetern für Malerarbeiten auf Wänden unentbehrlich.

Tipps zum Streichen: Flachpinsel

Geeignet, um Ecken, Kanten und Wölbungen vorzustreichen oder für Lackierarbeiten.

Tipps zum Streichen: Ringpinsel

Mit reinen Borsten aus Naturhaar ideal zum Streichen von kleinen Flächen wie Fensterrahmen.

Tipps zum Streichen: Gussowpinsel

Der lange Naturholzstiel erlaubt eine exakte Linienführung, etwa um Geraden zu ziehen.

Tipps zum Streichen: Vestan-Walze

Sehr dichte Polyesterfasern bringen Wandfarbe besonders gleichmäßig auf.

Tipps zum Streichen: Mikrofaser-Walze

Mit ihrem extremen Farbhaltevermögen der Geheimtipp für Überkopfarbeiten.

Tipps zum Streichen: Polyamid-Walze

Trägt Dispersions- oder Latexfarbe auf glatte oder leicht strukturierte Flächen auf.

Tipps zum Streichen: Relief-Walze

Als Ersatz für Bordürenschablonen rollt sie ihr Muster, hier Blätter, einfach auf die Wand.

Tipps zum Streichen: Wischhandschuh

Erzielt auf noch feuchter Wandfarbe durch Hin- und Herbewegen Marmoreffekte.

Tipps zum Streichen: Naturschwamm

Bei der Schwammtechnik wird Farbe direkt auf die Wand getupft oder gewischt.

Alle Werkzeuge können Sie über www.1a-malerwerkzeuge.de beziehen.

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