Richtige Beleuchtung im Wohn-, Ess- und Schlafzimmer

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Welche Lampe gehört in welches Zimmer?

Sonne aus, Licht an! In diesem Leuchten - Guide erfahren Sie, welche Modelle sich für welchen Raum eignen – und wo man sie perfekt platziert

Licht im Wohnzimmer:

Das Raumlicht beleuchtet das Zimmer mit einem gleichmäßig hellen Schein. Es ist die Basis der Lichtplanung und sollte so stark sein, dass man sich gut im Zimmer zurechtfindet und eine ausreichende Beleuchtung, z. B. zum Staubsaugen, hat. Optimal ist es, wenn es sich direkt von einem neben der Tür platzierten Schalter aus regeln lässt.

Tipp: Das Raumlicht kann, von einer Pendelleuchte aus kommen, die in den Raum strahlt, oder auch von einer zur Decke gerichteten Lichtquelle, die gleichmäßig nach oben leuchtet. Damit die Grundausleuchtung zur Entspannung am Abend nicht zu hell und ungemütlich wird, sollte man sie idealerweise mit einem Dimmer regeln können.

Das Zonenlicht wird dort gebraucht, wo bestimmte Punkte erhellt werden sollen, z. B. ein Bild, der Fernseher oder die Leseecke. Es wird aber auch da eingesetzt, wo eine spezielle Tätigkeit stattfindet, wie Musizieren oder Arbeiten. Zonenlicht wird also fokussiert auf einen Bereich ausgerichtet.

Tipp: Für diese Beleuchtung eignen sich besonders Spots, die auf einen Punkt strahlen und deren Licht sich flexibel steuern lässt.

Das Stimmungslicht sorgt für eine behagliche, gemütliche Atmosphäre im Raum und dient nicht der Ausleuchtung. Ideal sind Tischleuchten, die auf Sideboards, in Regalen oder auf Fensterbänken stehen können.

Das sind die passenden Lampenmodelle:

Stehleuchte 150 x Ø 60 cm, ca. 355 €: Tine K Home

Hängeleuchte 30 x Ø 42 cm, ca. 190 €: Bloomingville

Tischleuchte „Candela“, 41 cm, ca. 25 €: Butlers

Wandleuchte Ø 12 cm, ca. 125 €: Nordal

Deckenleuchte „Puk“, Ø 8 cm, ca. 94 €: Ikarus

Licht im Esszimmer:

Die Tischbeleuchtung soll nicht nur den Essplatz erhellen und für die richtige Atmosphäre sorgen, sondern auch gegenübersitzende Personen nicht in der Sicht behindern. Gut geeignet, um all diese Ansprüche zu erfüllen, sind dimmbare Schienen- oder Seilsysteme, die sich verstellen lassen, ebenso wie in der Höhe regulierbare Pendelleuchten. Die Form des Modells sollte sich dabei nach der Tischform richten: Zu einem runden Tisch passen eher runde Pendelleuchten, zu einem rechteckigen längliche Formen oder mehrere hintereinander angeordnete Pendel.

Tipp: Bei der Montage nicht verstellbarer Produkte sollte der Abstand der Leuchte zum Tisch etwa 60 cm betragen. So stimmt die
Helligkeit, aber niemand wird geblendet.

Das integrierte Einbaulicht für Vitrinen, Regale oder Schränke ist praktisch und wirkungsvoll zugleich: Einerseits lässt sich Verstautes besser wiederfinden, andererseits setzt es kleine Schätze eindrucksvoll in Szene.

Ein Deckenlicht, das ausrichtbar ist, strahlt Wände und Bilder an. Toller Nebeneffekt: Der Raum wird durch die Helligkeit optisch
geweitet und wirkt so gleich größer.

Das Stimmungslicht setzt Akzente und sorgt für eine wohnliche Atmosphäre. Steht es ein wenig abseits des Tisches, öffnet es den Raum und bringt z. B. Accessoires zur Geltung.

Das sind die passenden Lampenmodelle:

Wandleuchte „Lourmarin“, 30 x 51 cm, ca. 99 €: Maisons du Monde

Kronleuchter Ø 76 cm, ca. 499 €: Kare

Tischleuchte 40 cm hoch, ca. 99 €: Bloomingville

Pendelleuchte Ø 25 cm, ca. 207 €: Madam Stoltz

Licht im Schlafzimmer:

Die Allgemeinbeleuchtung erfolgt über eine das Licht breit streuende Deckenlampe. Sie leuchtet den Raum und den Boden gleichmäßig aus und lässt sich am besten direkt an der Tür anschalten.

Das Leselicht am Bett sollte beruhigend wirken und daher dimmbar sein. Praktisch sind Leuchten, die einen ausrichtbaren Schirm haben. Tipp: Werden sie an die Wand montiert, nehmen sie keinen Platz auf den oft kleinen Ablagetischen am Bett weg.

Das Zonenlicht besteht aus Lichtquellen, die zielgerichtet beispielsweise Schrank, Spiegel und Bilder beleuchten und dem Zimmer so zusätzlich Behaglichkeit verleihen.

Das sind die passenden Lampenmodelle:

Tischleuchte „Hydra“, 60 cm, ca. 99 €: Fashion For Home

Deckenleuchte „Arstid“, Ø 46 cm, ca. 30 €: Ikea

Pendelleuchte „Lynna“, Ø 42 cm, ca. 69 €: Sompex

Licht im Badezimmer:

Das Raumlicht ist nicht nur in fensterlosen Bädern besonders wichtig. Auch dunkle Wandfarben oder Fliesen schlucken Licht und erfordern eine entsprechend stärkere Beleuchtung. Damit sich das Modell auch für eine entspannende Wohlfühl-Atmosphäre eignet, z. B. beim Baden, sollte es sich mit einem Dimmer regulieren lassen.

Das Licht an Spiegel und Waschtisch sollte das Gesicht gleichmäßig, ohne Schatten und möglichst natürlich ausleuchten, ohne den Betrachter zu blenden. Ideal sind längliche, stabförmige Leuchten aus satiniertem weißem Glas, die seitlich am Spiegel angebracht werden, sowie zusätzliches Licht von oben.

Das sind die passenden Lampen:

Pendelleuchte „Viremölla“, Ø 18 cm, ca. 30 €: Ikea

Spiegelleuchte „Sjöbris“, 60 cm, ca. 49 €: Ikea

Wandleuchte Ø 19 cm, ca. 130 €: Nordal

Licht in der Küche:

Für die Beleuchtung der Arbeitsfläche sind Lampen geeignet, die für genügend Helligkeit sorgen, das Licht aber vor allem auch ganz gezielt abgeben, ohne harte Schatten zu werfen. Je nachdem, ob Hängeschränke oder Regale über der Arbeitsfläche platziert sind, werden sie entweder unter die Möbel oder direkt an die Decke montiert.

Mit Licht am Küchen-Essplatz kann man im Raum weitere Akzente setzen. Hier bieten sich vor allem Pendelleuchten an, die das Licht nicht zu breit streuen. Aber auch Deckenleuchten mit einem stark fokussierten Lichtpegel, der direkt auf den Essbereich strahlt, sind eine gute Alternative.

Das sind die Top-Modelle:

Klemmspot „Renarp“, Ø 34 cm, ca. 20 €: Ikea

Spotleiste, 22 x 65 cm, ca. 100 €: Maisons du Monde

Pendelleuchte „Candela“, Ø 34 cm, ca. 99 €: Butlers

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