Lederpflege: Darauf müssen Sie achten!

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Haushaltstipps

Ein echtes Ledermöbel fühlt sich angenehm an und wird mit der Zeit immer schöner. Wie Sie es richtig pflegen, verrät Ihnen unser Experte Erik Stammberger.

Welche Qualität sollte das Leder haben?

Wir empfehlen Sofas mit Semi-Anilinleder, weil es griffig und strapazierfähig ist. Seine spezielle Gerbung macht es wenig anfällig für Verschmutzungen.

Was ist bei der Lederpflege besonders wichtig?

Ein Ledersofa sollte zweimal im Jahr gepflegt werden. Um Verschmutzungen zu entfernen, einen milden Lederreiniger mit einem weichen Tuch aufbringen. Anschließend mit einer Lotion für die entsprechende Lederart eincremen. So bleibt die Oberfläche geschützt, und man hat viele Jahre Freude an seinem Möbel. Lederpflege-Sets gibt es von fast jedem Ledermöbelhersteller.

Lederpflege:

Wie entferne ich Flecken?

Gut imprägniertes Leder weist Flüssigkeiten ab. Verschütteten Kaffee, Wein, Tee oder Saft, sogar Fette und Öle lassen sich leicht entfernen, wenn man sie sofort mit einem feuchten Tuch abwischt. Für Härtefälle wie Kugelschreiber gibt es Spezialreiniger.

Lederpflege: Aufgepasst! Leder mit einer rauen Oberfläche sind sehr empfindlich. Erste Hilfe bei Flecken: Mit einem feuchten Baumwolltuch abreiben. Die Stelle sollte jedoch nicht durchnässen. Sonst können beim anschließenden Trockentupfen (Baumwolltuch!) Wasserränder entstehen.

Was kann welches Leder?

1. Anilin- oder Semi-Anilinleder: Wegen ihrer makellosen Oberfläche gelten sie als hochwertigste unter den Glattledern.

2. Nappaleder bezeichnet feines und weich gegerbtes Glattleder, das sich an Sofas und Sesseln angenehm anfühlt.

3 . Gedecktes Leder: Dank einer schützenden Farbschicht eignet es sich für viel genutzte Sitzmöbel – toll mit Kindern.

4. Veloursleder steht für alle Leder mit rauer Oberfläche.

WOHNIDEE-TIPP: Achten Sie darauf, dass der Möbelhersteller Garantie für das Leder gibt: Zwei Jahre sind Minimum!

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