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60er Jahre Möbel: das Design der Pop-Ära

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Achtung, die Sixties kommen!

Wenn derzeit Sitzsäcke und Kugellampen ihr Comeback feiern, so liegt das wohl nicht zuletzt am durchschlagenden Erfolg von „Mad Men“: Wer die TV-Serie rund um eine New Yorker Werbeagentur in den 1960er Jahren liebt, richtet sich im Stil der Sixties ein. Doch was heißt das genau?

Typisch für das damalige Interior der 60er Jahre ist eine hinreißende Kombination aus Schlichtheit, Funktionalität und Farbigkeit. Beliebt waren zum Beispiel Tapeten mit üppigen Mustern in Braun, Grün und Orange.

Bei Möbeln dagegen bevorzugte man gedeckte Farben. Im Wohnzimmer dominierten Polstergarnituren mit filigranen Holzfüßen und zierliche Couchtische – Objekte, die gediegene Gemütlichkeit mit einem Ausdruck zeitloser Eleganz verbanden.Licht spendeten kugelige Leuchten. Als besonders chic galten lange Sideboards in Nussbaum oder Teak mit ausgeprägter Maserung.Für Ordnung sorgten luftige Regalsysteme, in die sich Schrankelemente einhängen ließen.

Doch auch Möbel und Objekte aus Kunststoff und Schaumstoff eroberten die Wohnungen, denn die Pop-Art beeinflusste nicht nur Farben und Formen, sondern auch die Materialien des Mobiliars.

Etliche Klassiker der Pop-Ära werden noch heute hergestellt. Kostengünstiger als die Originale sind aber meist Neuschöpfungen im Sixties-Look. Manche Kultobjekte wachsen sogar mit. Das berühmte Würfelradio von Brionvega etwa ist technisch im 21. Jahrhundert angekommen – dank Dockingstation lässt sich die Lieblingsmusik bequem vom MP3-Player abspielen.

Reisen Sie mit uns in die Swinging-Sixties und bestaunen die 60er Jahre Möbel.

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