Drei Stile: Platz für Badespaß auf kleinstem Raum

kleines bad ganz gross
Die Reduktion auf das Wesentliche ist der erste Schritt, um für optische Großzügigkeit zu sorgen.
Foto: Hersteller

Kleines Bad ganz groß!

Auch auf kleinstem Raum kann Platz für jede Menge Badespaß geschaffen werden: Wie das gelingt, zeigen wir an diesen drei Beispielen.

Mediterrane Leichtigkeit

Für Wohnlichkeit ist auch im allerkleinsten Badezimmer Platz genug. Denn es sind die schmeichelnden Nuancen und aufeinander abgestimmten Materialien, die für wohlige Behaglichkeit und Wärme sorgen. Durch die Beschränkung auf eine Lieblingsfarbe wird der Blick auf bewusst gesetzte Akzente gelenkt.

1. Glas schafft Transparenz

Die durchsichtige Abtrennung zwischen Dusche und Wanne ermöglicht den freien Blick in den Raum, ohne einzuengen oder Licht zu schlucken. Die faltbare Duschtür lässt sich plan an die and schieben und schenkt maximale Bewegungsfreiheit.

2. Bodengleich duschen

Flache Einbausysteme ohne Duschtasse und Rand lassen die gesamte Fläche größer wirken und erhöhen das Duschvergnügen.

3. Optische Weite durch Reflektion

Die Installation eines breiten Spiegels über dem Waschtisch schafft die Illusion von doppelter Größe. Ein dahinter verborgener Schrank lässt zusätzlichen Stauraum entstehen.

4. Raffinierte Materialwahl

Statt Parkett, das in Feuchträumen durchaus pflegeintensiv sein kann, erreichen wasserunempfindliche Fliesen in Holzoptik den gewünschten Effekt auf pflegeleichte Art.

Platz sparen mit der Zwei-in-eins-Wanne

Statistiken zufolge misst das deutsche Badezimmer durchschnittlich 7,8 Quadratmeter. Gerade in Altbauten ist die Fläche oft noch knapper bemessen. Trotzdem muss auf nichts verzichtet werden – weder auf die Badewanne noch auf die Lieblingsfarbe Grau!

1. Querstreifen betonen die Breite

Keine Angst vor starken Kontrasten und Farben! Die in unregelmäßigen Streifen angeordneten Holzleisten, in Natur und Anthrazit lasiert, lassen die Wand länger erscheinen, als sie tatsächlich ist. Tageslicht fällt durch den schmalen Fensterschlitz.

2. Grau gibt Tiefe

Der graue Fliesenboden tritt optisch vor den weißen Wänden zurück und betont so die luftige Höhe des Raums. Dank einer Fußbodenheizung kann auf eine Badematte verzichtet werden, die die Fläche unnötig zergliedern würde.

3. Duschen und baden zugleich

Die Platzsparwanne „Easy In“ verfügt über eine motorbetriebene Schiebetür. Geöffnet gibt sie den Blick auf die gegenüberliegende Wand frei und trägt so zur optischen Großzügigkeit bei. Der Einbau ist im Rahmen barrierefreier Sanitärobjekte sogar förderfähig (repabad.de).

4. Wandhängende Einrichtung

Mit schwebenden Möbeln erhält man eine durchgehende, größer wirkende Bodenfläche, die sich, da nichts im Weg steht, auch leichter und schneller säubern lässt.

Badevergnügen für zwei

Eine große Wanne, in der man auch zu zweit ein entspanntes Bad nehmen kann, steht bei vielen Renovierern weit oben auf dem Wunschzettel. Die Unterteilung in zwei gegenüberliegende Bereiche lässt Platz für die großzügige Whirlwanne.

1. Zusätzliche Ablage durch die Vorwandinstallation

Waschtisch und WC teilen sich die Wand neben dem Eingang. Ihre Anschlüsse verschwinden dabei hinter der nachträglich gezogenen, halbhohen Wand. Die verkleinert zwar zunächst den Raum, kaschiert aber die unschönen Rohre und bietet zudem eine praktische Ablage auf Augenhöhe.

2. Große Wanne, separate Dusche

Die großzügige Länge macht die Wanne zum Wellnessbereich für gleich zwei Badende. Ohne unnötigen Platz einzunehmen, wurde die bodengleiche Dusche durch eine wandmontierte Glasabtrennung in die Ecke neben die Tür gesetzt.

3. Vorgewärmte Handtücher

Der flache, längs an der Wand angebrachte Heizkörper bringt Raumluft und Badetücher auf Wohlfühltemperatur.

4. Spiegel und Beleuchtung in einem

Integrierte Lichtleisten machen eine zusätzliche Beleuchtungsquelle am Spiegel überflüssig.

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