Die schönsten Kaminöfen für mehr Gemütlichkeit

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Der „Dänische Kamin“, ein klassischer Ofen mit größerem Sichtfenster, ist zum Inbegriff von Gemütlichkeit geworden. Unerlässlich: eine Glasplatte, die den Boden vor Funken und Schmutz schützt. Kaminofen „Logo“, ab ca. 2.630 €: Dan Skan
Foto: Hersteller

Mit Feuereifer

Wo Flammen knistern und sich Wärme ausbreitet, fühlt sich jeder geborgen. Deshalb brennen wir für die neuen Kaminöfen, die einfach mehr können.

Andreas Müller vom Kaminofenhersteller Hark in Duisburg weiß, worauf es ankommt:

Voraussetzung: "Am wichtigsten für den Einbau eines Kaminofens ist natürlich ein Schornstein. Ist keiner vorhanden, gibt es Außenschornsteine zum Nachrüsten."

Feinstaub: "Bei alten Ofenmodellen muss nachträglich ein Rußpartikelfilter in den Schornstein eingesetzt werden. Das kann teuer werden. Daher lohnt sich fast immer eine neue Anlage."

Reinigung: "Die meisten Öfen haben einen Aschekasten zum Herausnehmen. Dieser sollte alle zwei Wochen geleert werden. Die Scheiben des Feuerraum lassen sich mit Backofenreiniger und einem Einmaltuch säubern."

Trends: "Weil der Kaminofen immer mehr wie ein Möbelstück gesehen wird, stehen momentan eine klare Formensprache, Edelstahlapplikationen und Sichtbeton hoch im Kurs."

Gut zu wissen:

Über eine Ummantelung (aus Speckstein, Naturstein oder Kacheln) kann der Kaminofen die Wärme des Feuers schnell abgeben (Konvektionswärme), aber auch speichern und als Strahlungswärme nutzen.

Durch die hohe Energieeffizienz (liegt bei bei fast 90 %) verbrauchen heutige Kaminöfen wenig Brennmaterial und erzeugen zudem sehr geringe Emissionen.

Als Faustregel gilt: Pro Kilowatt Heizleistung kann man pro Jahr rund ein Ster/Raummeter qualitativ hochwertiges Hartholz, wie z. B. Buche oder Eiche, rechnen. Kostenpunkt: ca. 80 €.

Wer unbehandeltes Holz verbrennt, kann die Asche im Garten als Dünger verteilen. Niedrig dosiert, tut das basische Abfallprodukt besonders sauren Böden gut.

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