12 einfache Platzspartipps für kleine Räume

platzspartipps
Mit diesen 12 Tricks verwandeln Sie Ihre Wohnung in ein Raumwunder
Foto: Hersteller

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Wir machen kleine Räume ganz groß. Schaffen Sie mehr Großzügigkeit – mit flexiblen Möbeln, harmonischen Farben und stilvollen Nischenlösungen.

1. Flexibel bleiben

Und plötzlich wird die Runde doch größer, Freunde kommen vorbei und Sie können die kleinen Beistelltische schnell zu Sitzgelegenheiten umfunktionieren. Und wenn der Besuch wieder weg ist, können Sie das Ensemble einfach wieder zusammenstellen.

Kissenhüllen, Körbe und Teelichthalter, H&M

2. Chancen nutzen

Erfüllen sie nicht ihren ursprünglichen Zweck, wäre es wirklich zu schade, ließe man die überflüssigen Aussparungen im Mauerwerk einfach frei. Je nach Größe, das heißt Breite, Höhe und Tiefe, sowie eigenem Bedürfnis sollte man sich für ein individuelles „Nischenprodukt“ entscheiden. Das kann ein vom Tischler gezimmertes Regal nach Maß als Ausstellungsort für Deko-Objekte oder mehr Stauraum sein – genauso wie ein integrierter Schreibplatz.

3. Planvoll verstauen

Wohnt man beengt, ist Ordnunghalten das A und O. Maßgefertigte Einbauschränke erleichtern uns diese Aufgabe selbst bei so kniffligen Fällen wie Dachschrägen. Hier wird kein Zentimeter verschenkt. Dank Schiebetüren lassen sich die Lösungen mit System auch in Schlauchzimmern problemlos öffnen und schließen – im Gegensatz zu ausladenden Scharniertüren. Geschlossene Fronten gönnen dem Auge Ruhe und verbergen Chaos, wenn es mal darauf ankommt.

Eine große Auswahl bietet Cabinet. Da es sich um individuelle Maßanfertigungen handelt, richtet sich der Preis je nach Ausführung.

4. Mit Spiegeln zaubern

Und plötzlich wirkt das Zimmer viel größer! Der Spiegel täuscht räumliche Tiefe vor, die es in Wahrheit gar nicht gibt. Je größer der Spiegel, desto besser ist der Effekt. Wenn er darüber hinaus den Blick auch aus dem Fenster wiedergibt, weitet sich der Raum zusätzlich. Tanzsaal statt Kammer – ganz ohne bauliche Veränderungen.

Der Spiegel by Lassen besticht durch zeitloses und schlichtes Design, 129 €, geliebtes-zuhause.de

5. Das Homeoffice verstecken

Morgens aufgeklappt, fungiert der kleine Hängeschrank tagsüber als Schreibtisch. Abends nach getaner Arbeit wird er wieder zugeklappt. Hinter seiner Tür verschwinden Laptop, Zettel und Stifte. Der Clou: Das an der Wand angebrachte Heimbüro braucht keinen Platz am Boden.

Schreibtisch „WorkBox“, Eichenfurnier, 54 x 110 x 19 cm, ca. 949 €, Bolia

6. Kleine Inseln schaffen

Einzimmerwohnungen sind eine Herausforderung, sind sie doch oft Wohn-, Ess- und Schlafzimmer zugleich. Die Lösung: Mit Teppichen kreiert man kleine, behagliche Wohlfühlzonen und grenzt zudem die einzelnen Bereiche gut voneinander ab. Eine große Hängeleuchte über dem Esstisch lenkt den Blick auf sich und unterstützt damit die Inselwirkung.

Teppich „PS 2014“, handgewebt, 128 x 180 cm, ca. 139 €, Esstisch „Backaryd/Rydebäck“, 150 x 75 cm, ca. 89 €, Leuchtenschirm „Ämtevik“, Ø 55 cm, ca. 25 €, Ikea

7. Mit Mehrwert überraschen

Ob Schlafcouch oder Bett mit Kasten – es lohnt sich, in multifunktionale Möbel zu investieren. Sie sparen Platz und entpuppen sich als wahre Stauraumwunder. Wie dieses Bett, das im Kasten mit Schubladen ausgestattet ist und dessen Haupt als Regal besticht.

Bettgestell „Brimnes“ mit Schubladen, diverse Größen, ab ca. 149 € Kopfteil „Brimnes“ mit Ablage, ab ca. 100 €, Ikea

8. Die Sonne hereinlassen

Vorhang auf: Kleine Zimmer sollte man nach Möglichkeit von einer ordentlichen Portion Tageslicht durchfluten lassen. Denn Helligkeit öffnet Räume und sorgt für Wohnlichkeit. Achten Sie bei den Gardinen darauf, dass diese lichtdurchlässig und bodenlang sind. Sie strecken den Raum. Zudem können Sie die Wände weiß streichen, denn die Farbe reflektiert das Licht.

Vorhangstoff „Palladio“, Trevira CS, 150 cm breit, ca. 116 €/m, Création Baumann

9. Auf klare Formen setzen

Nicht nur im Mini-Bad lautet die Devise: Weniger ist mehr. Denn klare Linien und ein zurückgenommenes Design lassen Räume luftiger wirken. Doch nicht nur die Einrichtung kann auf das Nötigste reduziert werden, sondern auch die Dinge, die herumstehen. Also raus mit überflüssigem Schnickschnack! Extra-Tipp: Ecken optimal ausnutzen – zum Beispiel mit einer halbrundenDuschkabine aus Glas.

Badausstattung „Flow 1“, inkl. Waschtisch, Spiegel und Beleuchtung, ca. 920 €, Vedum Ähnlich: Duschkabine, Viertelkreis, 185 x 80 x 80 cm, ca. 173 €, Ozeansanitaer.de

10. Neuen Stauraum schaffen

Den Staubsauger und Wischmopp will keiner in der Wohnung rumstehen sehen. Warum also nicht einfach die freie Fläche unter der Treppe zur Besenkammer umgestalten? Haushaltshelfer mit Stiel werden einfach in einer Leiste an der Tür befestigt und Putzmittel in einen Wagen gestellt. Beim Putzen können Sie sie damit von Raum zu Raum fahren.

11. Mit Farbe tricksen

Sie möchen, dass Ihre Möbel leichter wirken? Dann streichen Sie die Stücke und die Wand, vor der sie stehen, in der gleichen Farbe. Der Effekt: Tische, Stühle oder Kommoden verschwinden optisch vor der Wand und erscheinen kleiner. Das Gleiche gilt auch bei einem Sofa, nur dass Sie den Stoff passend zur Wandfarbe aussuchen. Ein Farbfächer für zu Hause hilft beim Aussuchen und Abstimmen des richtigen Tons.

Farbe „Nr. 202/Pink Ground“, „Estate Emulsion“ für die Wand, ca. 74 €/2,5 l, und „Estate Eggshell“ für Holz und Metall, ca. 38 €/750 ml, Farrow & Ball

12. Hängen statt stapeln

Wohin mit Pfannen, Töpfen und Sieben, wenn die Schränke schon voll sind? Anstatt sie lieblos irgendwo in der Küche zu stapeln, werden sie besser und schön in Szene gesetzt aufgehängt. Besonders einfach geht’s mit Stangen und vielen Haken. So hat man auch alles griffbereit. Extra-Tipp: Streichen Sie den Hintergrund in mattem Schwarz, dann haben Kratzspuren keine Chance.

Stange „Fintorp“, diverse Größen, ab ca. 6 €, und Haken „Fintorp“, 3 €/5 Stk., Ikea

Kategorien:
Copyright wohnidee.de. All rights reserved.